F.A.Q.

Was ist 360°?

360° ist das Wissenschaftsjournal aus Studierendenhand. Es erscheint einmal im Semester zu einem bestimmten Oberthema, das aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.

Die Idee: Studierende aller Fachbereiche sollen schon vor ihrem Abschluss die Gelegenheit bekommen, eigene Artikel und Essays in einem voll zitierfähigen Journal zu veröffentlichen. Wir wollen so dazu beitragen, dass sich der Nachwuchs am wissenschaftlichen Diskurs beteiligen kann, gleichzeitig aber auch aktuelle wissenschaftliche Debatten breiten gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen.

360° ist aber nicht nur die Redaktion: Unsere Ressorts Presse, Marketing, Vertrieb, Webredaktion, Bildredaktion, Layout und Teamentwicklung sind ebenso unverzichtbar für die Existenz von 360°. Da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind, arbeiten all unsere Mitarbeiter_innen ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis.

 

Ist 360° eine „richtige“
wissenschaftliche Zeitschrift?

Ja, aus zwei Gründen: Erstens ist 360° eine reguläre Zeitschrift und damit grundsätzlich überall erhältlich. Zweitens lassen wir jeden studentischen Artikel oder Essay von mehreren Fachwissenschaftler_innen begutachten, sodass die wissenschaftliche Qualität gesichert ist. 360° erfüllt somit alle Voraussetzungen für eine voll zitierfähige wissenschaftliche Zeitschrift.

 

Was ist das Besondere an 360°?

Wie viele der besten Erfindungen der letzten Jahrzehnte entstand auch die Idee zu 360° zu vorgerückter Stunde an einem WG-Küchentisch. Die Gründer_innen, eine Gruppe von Münsteraner Studierenden, vermissten eine Möglichkeit, mühsam erarbeitete Haus-, Semester- und Abschlussarbeiten einer größeren Zahl von Leser_innen als nur den Lehrenden an der Uni zugänglich zu machen.

Hausarbeiten sind allerdings in den seltensten Fällen eine unterhaltsame Lektüre. Unsere Redaktion hilft deshalb den Autor_innen dabei, ihre guten Ideen und neuen Perspektiven so zu verpacken, dass die Artikel und Essays für jede_n Leser_in nachvollziehbar und angenehm zu lesen sind.

Zum angenehmen Lesen gehört natürlich auch eine optisch ansprechende Aufmachung. Deshalb veröffentlichen wir in jedem Heft eine Fotostrecke und lassen unsere Texte von erfahrenen Kunststudent_innen aufwändig illustrieren. Damit wollen wir nicht nur mehr Kreativität in die Wissenschaft tragen, sondern auch den künstlerischen Nachwuchs fördern.

 

Wer arbeitet bei 360° mit?

360° ist ein studentisches Projekt, deshalb sind fast alle unserer Mitarbeiter_innen Studierende – vom ersten Bachelor-Semester bis hin zu Promotionsstudent_innen ist alles dabei. Als interdisziplinäres Journal freuen wir uns über motivierte Studierende aller Fachrichtungen, die bei 360° mitarbeiten möchten. Die Mehrheit unserer Mitarbeiter_innen kommt jedoch momentan aus den Sozial-, Geistes-, Sprach- und Kulturwissenschaften.

 

Was sind Standorte?

An einem 360°-Standort steht mindestens ein_e engagierte_r Mitarbeiter_in von 360° als Ansprechpartner_in zur Verfügung. Beispielsweise können sich Lehrende an einer örtlichen Universität an den Standort wenden, um etwa Referent_innen zu gewinnen, die 360° in einem Seminar oder einer Vorlesung vorstellen. Studierende, die bei 360° mitarbeiten wollen, finden am Standort einen persönlichen Kontakt.

An größeren Standorten mit mehreren Mitarbeiter_innen finden außerdem regelmäßige Treffen statt, bei denen neue Gesichter stets willkommen sind. Auch Aktionen wie Standverkäufe an Universitäten oder Release-Partys zu einer neuen Ausgabe werden vor Ort organisiert.

Zurzeit gibt es Standorte in Berlin, Marburg, Münster, Oldenburg, Frankfurt und Heidelberg.

 

Wo kann ich 360° kaufen?

In unserem Online-Shop! Oder auch in jeder Buchhandlung: Wenn die gewünschte Ausgabe von 360° nicht vorrätig ist, kann sie bestellt werden. An einigen Universitäten gibt es auch regelmäßig Standverkäufe, bei denen man aktuelle und ältere Ausgaben zum günstigen Direktverkaufspreis von 3,60 Euro kaufen kann. Wo und wann sie stattfinden, steht auf unserer Homepage und bei Facebook.

 

Woher kommt das Geld?

Hinter dem Journal steht der gemeinnützige Verein dreihundertsechziggrad e. V. 360° finanziert sich somit vor allem über Vereinsbeiträge und Spenden sowie über den Verkauf von Anzeigen in der Printausgabe und auf unserer Website. Regelmäßig gelingt es uns auch, Druckkostenzuschüsse von universitätsnahen Gremien wie ASten einzuwerben. Das Geld ist allerdings meistens knapp, deshalb freuen wir uns immer über Fördermitgliedschaften.

 

Wie arbeitet 360°?

Die Mitarbeiter_innen von 360° sind über ganz Deutschland verstreut – bei Auslandsaufenthalten zum Teil auch darüber hinaus. Wir kommunizieren daher vorwiegend über E-Mails sowie regelmäßige Skype-Konferenzen. Aufgrund dieser dezentralen Struktur ist es für das Funktionieren von 360° sehr wichtig, dass alle Beteiligten sehr zuverlässig und selbstständig arbeiten.

Mindestens dreimal im Jahr treffen wir uns auch persönlich: Zu den Redaktionskonferenzen im Frühjahr und Herbst, auf denen wir die nächste Ausgabe planen, und auf der Mitgliederversammlung des Vereins, die in der Regel im Januar stattfindet.

 

Was ist eine RedKon?

Eine Redaktionskonferenz – kurz: RedKon – ist der Auftakt zu jeder neuen Ausgabe. Zweimal im Jahr kommen möglichst viele Redaktionsmitglieder von 360° zusammen, um aus allen Einsendungen die Texte auszuwählen, die das Potenzial haben, in der Ausgabe zu erscheinen. Außerdem überlegen wir, welche weiteren Themen wir etwa in Interviews oder Rezensionen behandeln wollen, und verteilen die konkreten Aufgaben in der Redaktion.

 

Was ist eine InterKon?

Die Inter-Ressort-Konferenz (InterKon) ist das wichtigste Entscheidungsgremium bei 360°. Alle zwei Wochen sprechen die Mitarbeiter_innen, in der Regel via Skype, über alle aktuellen Belange des Vereins. Auch wichtige strategische Fragen werden hier diskutiert. Die Teilnahme an der InterKon ist für alle Ressortleiter_innen verpflichtend, alle Interessierten können sich darüber hinaus daran beteiligen. Die InterKon soll sicherstellen, dass die Entscheidungen bei 360° in einem basisdemokratischen Prozess getroffen werden.

 

Wie kann ich mitmachen?

Wenn du dich für eine Mitarbeit im Team von 360° interessierst, stehen dir alle Möglichkeiten offen. In all unseren Ressorts sind wir immer auf der Suche nach engagierten Mitstreiter_innen. Informationen dazu, in welchen Ressorts du arbeiten kannst, findest du hier.

Um bei uns mitzuarbeiten, schicke einfach eine E-Mail an . Wir vereinbaren dann einen Termin mit dir, um dir in einem Telefonat (oder Skype-Gespräch) Genaueres über 360° zu erzählen. Dabei wird auch besprochen, in welchem Ressort du dich am besten einbringen kannst.

 

Brauche ich Vorkenntnisse,
um bei 360° mitzuarbeiten?

Fachliche Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend. Wichtiger sind die Begeisterung fürs Ehrenamt und die Freude am verantwortungsbewussten gemeinsamen Arbeiten.

Falls du also ganz neu auf dem Gebiet bist, trau dich trotzdem, bei uns mitzuarbeiten: Bei 360° lernt man sehr schnell, worauf es ankommt.

 

Wie viel Zeit muss ich ungefähr
in meine Mitarbeit investieren?

Eine feste Erwartung an das Zeitbudget haben wir nicht, zumal wir aus eigener Erfahrung wissen, dass in einem Studium immer mal wieder Phasen vorkommen (z. B. Abschlussprüfungen, Erasmus), in denen ehrenamtliches Engagement schwer unterzubringen ist. Bei 360° gibt es auch zahlreiche kleinere Aufgaben mit überschaubarem zeitlichen Aufwand, die ebenso wichtig für das gesamte Projekt sind. Um aber etwas größere Aufgaben in einem Ressort zu übernehmen, solltest du schon mehrere Stunden in der Woche dafür einplanen.

 

Kann ich mir meine Arbeit bei 360°
als (Pflicht-)Praktikum anrechnen lassen?

Das ist von deinem Studium abhängig. Die Studienordnungen der meisten BA- und MA-Studiengänge veranschlagen ein bestimmtes Stundenkontingent, in dessen Rahmen ein Pflichtpraktikum absolviert werden muss. Da wir dezentral arbeiten, ist es uns nicht möglich, einen bestimmten Stundenumfang zu bescheinigen. Allerdings ist es bereits einigen Studierenden gelungen, ihr Prüfungsamt dazu zu bewegen, ihre Arbeit für 360° als Praktikum anrechnen zu lassen. Wenn ihr in einem solchen Fall Unterstützung braucht, hilft der Vorstand. In aller Regel beschränkt sich diese Möglichkeit jedoch auf die sehr aktiven Mitarbeiter_innen, die etwa eine Ressortleitung innehaben. In jedem Fall stellt der Vorstand auf Wunsch Zeugnisse bzw. Mitarbeitsbescheinigungen aus.

 

Muss ich Mitglied bei 360° e. V. sein,
um mitzuarbeiten zu können?

Nein, man muss nicht Mitglied des Vereins sein, um sich bei 360° einzubringen. Mit einer Vereinsmitgliedschaft werden das Projekt und das Journal 360° allerdings nachhaltig gestärkt. Ein klarer Vorteil für die Mitglieder ist, dass sie jede neue Ausgabe gratis bekommen und bei allen wichtigen Entscheidungen ein Stimmrecht haben. Bei einem Mitgliedsbeitrag von nur 20 Euro im Jahr ist das doch schon mal was!

 

Was ist das 360°-Alumninetzwerk?

360° gibt es seit 2005. Viele frühere Mitarbeiter_innen haben mittlerweile ihren Abschluss gemacht und arbeiten nicht mehr aktiv bei 360° mit. Sie sind dem Verein jedoch nach wie vor verbunden und unterstützen ihn auf vielfältige Weise: Nicht nur mit dem Alumnibeitrag in Höhe von derzeit 20 Euro im Jahr, sondern auch beispielsweise durch Kontakte und natürlich ihre Erfahrung. Mindestens einmal im Jahr, in der Regel im Rahmen der Mitgliederversammlung, gibt es ein Alumnitreffen, das die Möglichkeit zu einem Wiedersehen und zum Austausch mit den derzeit Aktiven bietet. Die Alumni haben außerdem alle Rechte eines ordentlichen Vereinsmitglieds, mit Ausnahme des Stimmrechts auf der Mitgliederversammlung. Das Netzwerk wird von unserem Alumnisprecher Markus Dressel () koordiniert.

 

Wie kann ich Autor_in bei 360° werden?

Zu jeder Ausgabe veröffentlichen wir einen Call for Student Papers, in dem wir Studierende und Absolvent_innen dazu auffordern, Artikel und Essays zu einem bestimmten Oberthema einzuschicken. Mitmachen kann jede_r, der_die sich an die Richtlinien für Autor_innen hält.

Eine Veröffentlichung bei 360° bedeutet für dich als Autor_in allerdings eine Menge Arbeit. Auch ein noch so guter wissenschaftlicher Text ist in aller Regel für ein fachfremdes Publikum nicht ohne Weiteres verständlich. Zudem legen wir Wert darauf, dass man die Artikel und Essays im Journal nicht nur verstehen kann, sondern auch lesen möchte. Wichtig ist deshalb auch ein journalistisch-ansprechender Schreibstil. Um dies zu erreichen, umfasst der Publikationsprozess mehrere Stufen, in denen du mit einem zweiköpfigen Lektoratsteam an deinem Text feilst. Um die wissenschaftliche Stichhaltigkeit und Relevanz zu gewährleisten, wird dein Text außerdem mehreren Fachgutachter_innen vorgelegt.

Für die investierte Mühe bekommst du viel zurück: Du kannst bereits während deines Studiums Erfahrungen im wissenschaftlichen Publizieren sammeln. Die Bearbeitung des Textes ist eine Art Schreibwerkstatt und ein Argumentationstraining, das dir auch beim Verfassen weiterer Texte in deinem Studium helfen wird. Und am Ende steht, wenn alles gut läuft, dein eigener Text in einem hochwertigen gedruckten Journal. Jeder Artikel wird von unseren Illustrator_innen aufwändig illustriert und als Beitrag in einer regulären Zeitschrift ist dein Artikel oder Essay voll zitierfähig.

Viele weitere Fragen zu diesem Thema beantworten die FAQ Publizieren.

 

Wie kann ich Illustrator_in bei 360° werden?

Wir veröffentlichen für jede Ausgabe einen Call for Student Illustrators, in dem wir Studierende und Absolvent_innen dazu auffordern, ihre Portfolios einzuschicken. Unsere Bildredaktion wählt dann die besten Arbeiten aus und meldet sich bei dir.

Sollte sich dein Portfolio durchsetzen, kannst du dir den Artikel oder Essay, den du illustrieren möchtest, selbst aussuchen. Deine Illustrationen entwirfst du dann in Zusammenarbeit mit der Bildredaktion in einem mehrwöchigen Prozess. Dabei sind alle grafischen Medien erlaubt: Stift, Pinsel, Maus, Linse oder Schere – die Wahl der Werkzeuge steht Dir frei. Mit etwas Glück bekommst du sogar die Möglichkeit, das Cover der neuen Ausgabe zu gestalten.

Weitere Fragen zu diesem Thema beantworten die FAQ Illustrieren.

 

Wie kann ich Fotograf_in bei 360° werden?

Zu jeder Ausgabe veröffentlichen wir einen Call for Student Photographs, in dem wir Studierende und Absolvent_innen dazu auffordern, eine Fotostrecke zu einem bestimmten Oberthema einzuschicken. Unsere Bildredaktion wählt dann die beste Arbeit aus und meldet sich bei dir.

Sollte sich deine Fotostrecke durchsetzen, werden deine Bilder großformatig im neuen Heft abgedruckt und mit einem ausführlichen Einführungstext versehen. Mitmachen lohnt sich also!

Weitere Fragen zu diesem Thema beantworten die FAQ Fotografieren.

 

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